Fakten, die überzeugen
Der Einsatz von E-Mail-Marketing im Rahmen eines effektiven Kundenkontakts und einer modernen Kundenpflege ist für Unternehmen fast unumgänglich geworden. Selbst Zweifler müssen sich mittlerweile eingestehen, dass das Internet eine allumfassende Dominanz erreicht hat und unser Kommunikationswesen kräftig umgekrempelt. Heute nutzen weltweit ca. 2.4 Milliarden Menschen E-Mails – allein in den USA sind es bereits über 240 Millionen. Die potenzielle Reichweite des E-Mail-Marketings ist demnach gigantisch und vor allem kleinere Unternehmen profitieren erheblich von dieser Art der Kommunikation.
von Christin Nauendorf
Jedem Unternehmen, egal ob klein oder groß, steht eine Auswahl an Tools zur Verfügung, mithilfe derer der Kundenkontakt gepflegt werden kann, wie zum Beispiel der Einsatz von sogenannten E-Mailings oder auch dem klassischen Newsletter. Bei den E-Mailings handelt es sich um den unregelmäßigen Versand von Emails, wenn es zum Beispiel eine aktuelle Aktion oder ein neues Produkt gibt und das Unternehmen seine Kunden darauf aufmerksam machen möchte. Die Grundidee des Newsletters besagt, dass sich interessierte Verbraucher durch die Anmeldung bei Newsletter Verteilern gezielt über die für sie relevanten Angebote auf dem Laufenden halten. Gleichzeitig ergibt sich für Online-Händler der Vorteil, dass nahezu ohne Streuverluste genau im Bereich der eigenen Zielgruppe gezieltes Marketing betrieben werden kann. Mithilfe eines Newsletters gibt das Unternehmen einen Überblick über die wichtigsten Geschehnisse oder auch bevorstehende Events, die von Relevanz für die Kunden sind.
Dabei sollte man aber darauf achten, dass diese spezielle Art der Kommunikation hochsensibel sein kann….
Denn wie auch in anderen Online-Bereichen finden sich auch hier einige dunkle Ecken. Da es schwierig ist Kundenkontakte über E-Mail aufzubauen, wird oftmals versucht, diese “Erlaubnis” auf indirektem Wege herzustellen. So kommen häufig ohne die Zustimmung des Verbrauchers unzählige Spammails in dessen E-Mail-Postfach an. Dadurch wird die eigentlich für produktbezogene Anfragen gedachte Kontakt-E-Mail oft ausgenutzt.1
„Email Marketing Toons“ : “Ohne eine Genehmigung kann es böse enden”
Zugriff : 20.02.2014
Der einheitliche Datenschutz in Europa verschärfte die Bestimmungen für den E-Mail-Versand EU-weit. Wesentliches Merkmal: Emails dürfen nur verschickt werden, wenn vorher eine Genehmigung eingeholt wurde. Das gilt auch für Newsletter. Diese Bestimmung gilt bereits seit 1995 für Deutschland. Mit dem EU-Gesetz erfolgt also eine Vereinheitlichung und damit Rechtssicherheit innerhalb aller EU-Staaten.
Newsletter, die niemanden Ärgern
Es gibt auch legale Wege, Werbe-E-Mails einzusetzen. So gibt es für seriöse Unternehmen Vorgehensweisen, durch die eine klare Zustimmung vom Interessenten erteilt werden kann. Die beste und eindeutigste Zustimmung für Werbe-E-Mails ist die Double Opt-In-Methode, bei der die Einwilligung des Verbrauchers in mehreren Schritten erfolgt. Auf diese Weise werde dem Missbrauch der eigenen E-Mail-Adresse entgegen gewirkt. Einfache Opt-In Verfahren, bei denen direkt nach der Angabe der E-Mail-Adresse das Versenden von Werbe-Mails beginnt sowie das mehrmalige Versenden eines Links mit der Aufforderung zur Bestätigung an den Verbraucher seien hingegen rechtlich anfechtbar. Eine andere Möglichkeit an E-Mail-Adressen zu kommen ist, den Eintritt in eine Seite zu einem besonderen Angebot nur durch E-Mail zu ermöglichen. Auch beim Newsletterversand ist zu beachten, dass hier eine Genehmigung vorliegen muss, bevor der 1. Newsletter verschickt wird.
Der Weg vom Potenzial zum Stammkunden
Möchte ein Unternehmen die Möglichkeiten des E-Mail-Marketings nutzen, gibt es eine Menge Richtlinien, die es zu beachten gibt, um nicht mit Geldstrafen abgemahnt zu werden. So darf eine E-Mail zum Beispiel wirklich nur an Kunden geschickt werden, wenn diese ihre ausdrückliche Genehmigung hierfür gegeben haben. Darüber hinaus sollte auch darauf geachtet werden, dass der Aufbau und die Gestaltung professionell und klar strukturiert werden. Manche Empfänger reagieren sogar äußerst empfindlich, selbst wenn es sich um keine Werbe-Mails handelt. Mittlerweile haben sich zwei Faktoren etabliert, die unverzichtbar für eine hohe konversionsrate sind: Zum einen die Personalisierung der E-Mail und zum anderen die Fähigkeit des Newsletters sich dynamisch an den entsprechenden Bildschirm anzupassen. Während die Fragen der Personalisierungen schon zum Standard-Repertoire gehört, gibt es hierbei dennoch immer wieder neue Entwicklungen, so konnte vor allem die sogenannten Bildpersonalisierungen in letzter Zeit erhöhte Aufmerksamkeit gewinnen. Die „Mobilmachung des Contents“ ist dem hingegen erst seit einiger Zeit auf den Bildschirmen. Dabei ist es durchaus anspruchsvoll den Content so aufzubereiten, dass er auf allen Geräten und Bildschirmgrößen ohne Qualitätseinbußen gelesen werden kann.
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Zugriff: 20.02.2014
Der gute Ruf entscheidet dann jedoch meist darüber, ob eine E-Mail vom Filtersystem des Empfängers als relevant beurteilt, in die Rubrik „Spam“ sortiert oder als „Phishing-Versuch“ gewertet wird.
Die pure Personalisierung
Weitere wichtige Punkte und Hinweise für den Erfolg von Newslettern ergeben sich z.B. bei der Abmeldeoption für Marketing-Newsletter bzw. Kampagnen-Mails. Um Beschwerden Raten niedrig zu halten, hilft eine möglichst einfache Abmeldung. Diese gilt nicht als reputationsschädlich – eine Beschwerde über Mails, die als Spam empfunden werden, schon. Je häufiger Marketing-E-Mails von den Empfängern ungeöffnet gelöscht werden, desto größer ist die Gefahr, dass sie als Spam klassifiziert werden. Um die Öffnungsrate zu steigern, kann der Versender so genannte Präferenzen-Center anbieten, in denen die Adressaten die gewünschten Inhalte sowie die Versende-Häufigkeit selbst definieren. Auch Whitelists oder „Positivlisten“ enthalten alle dem Verfasser bekannten Domains, die als vertrauenswürdig gelten können. Ein Platz auf einer solchen Liste ist wie ein Gütesiegel. Wer hier hin will, muss als Versender nicht nur seine Authentizität nachweisen, sondern auch die Anwendung von Best Practices. Für den Absender ist es ebenfalls empfehlenswert, sämtliche verwendeten Domains für die gängigen Überprüfungsstandards zu konfigurieren um die Authentizität zu bewahren.
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Zugriff: 20.02.2014
Besonderes fördern der Kundenbindung durch Datennutzung: Je individueller die Ansprache des Leads an den Verbraucher formuliert wird, desto erfolgreicher ist sie. Darüber hinaus können weitere Angebote für einen erfolgreicheren Abverkauf unterbreitet werden oder Alternativprodukte beworben werden. Beim Generieren für relevanten und ansprechenden Content werden auch gern Share/Like/Tweet/+1‘-Buttons für ein schnelle Rückmeldung in Mails integriert.
Fazit
Sind alle Regeln berücksichtigt, sollte eine erhöhte Zustellbarkeit erreicht werden können. Die hohe Zustellbarkeit schafft die Voraussetzungen dafür, ob mit E-Mail-Marketing die gewünschten Ziele erreicht werden können. Denn nur was ankommt, kann auch im übertragenen Sinn gut ankommen. Auch wenn alle paar Monate die Marketing-Branche aufgewühlt wird ist Email Marketing allen Diskussionen zum Trotz immer wieder äußerst effektiv. Daher : Richtig angewandtes E – Mail Marketing kann definitiv bejubelt werden.
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Quellen :
http://www.e-recht24.de/artikel/ecommerce/6534-newsletter-rechtssicher-erstellen-und-versenden.html
http://www.emailmarketingblog.de
http://www.absolit.de/EmailTrends.htm
http://www.doyoumail.de/statistiken/infografik-der-wert-der-e-mail/