{"id":534,"date":"2015-11-18T16:51:27","date_gmt":"2015-11-18T15:51:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/?p=534"},"modified":"2015-11-18T17:37:38","modified_gmt":"2015-11-18T16:37:38","slug":"schau-an-das-zdf-als-meinungsfuehrer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/?p=534","title":{"rendered":"Schau an &#8211; das ZDF als Meinungsf\u00fchrer"},"content":{"rendered":"<p>Es liegt wohl leider weniger an Super-Sendungen wie der &#8222;Anstalt&#8220; oder an auch guten wie der &#8222;heute show&#8220; und &#8222;sketch history&#8220;, aber immerhin: Das ZDF hat als meinungsm\u00e4chtigstes Medium in Deutschland Springers &#8222;Bild&#8220; im ersten Halbjahr 2015 abgel\u00f6st. Zumindest laut MedienVielfaltsMonitor der Landesmedienanstalten, die als \u00f6ffentliche Einrichtungen (finanziert aus der Rundfunkhaushaltsabgabe) die privat-rechtlichen Rundfunkanstalten kontrollieren sollen. Der Medienvielfaltsmonitor zeigt in der aktualisierten Fassung (vgl. http:\/\/www.xing-news.com\/reader\/news\/articles\/138587?newsletter_id=9358&amp;xng_share_origin=email, Aufruf am 18.11.2015, 13.01 Uhr), dass die Rivalen ihre Position getauscht haben und die Mainzer jetzt die Nase vorne haben: &#8222;Das Medium mit der gr\u00f6\u00dften Meinungsmacht ist neuerdings das Fernsehprogramm ZDF mit einem Anteil von 4,6 Prozent am bundesweiten Meinungsmarkt&#8220;, teilen die Medienw\u00e4chter mit, die die Anteile der Medienkonzerne am Meinungsmarkt f\u00fcr das 1. Halbjahr 2015 ausgewertet haben. Dahinter folgen im Ranking der Meinungsm\u00e4chtigen der ehemalige Spitzenreiter &#8222;Bild&#8220;-Zeitung (4,4 Prozent), Das Erste der ARD (4,3 Prozent) sowie die beiden TV-Privatsender RTL (3,6 Prozent) und Sat.1 (2,8 Prozent).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/medienvielfaltsmonitor_2015.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-535\" src=\"http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/medienvielfaltsmonitor_2015-269x300.jpg\" alt=\"medienvielfaltsmonitor_2015\" width=\"269\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/medienvielfaltsmonitor_2015-269x300.jpg 269w, http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/medienvielfaltsmonitor_2015.jpg 580w\" sizes=\"(max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: medienvielfaltsmonitor.de<\/p>\n<p>Bedeutsam f\u00fcr die weitere Entwicklung am Meinungsmarkt seien die &#8222;reichweitenstarken intermedi\u00e4ren Internetplattformen, die zunehmend die informationsbetonte Mediennutzung im Internet bestimmen&#8220;, hei\u00dft es weiter. Gemeint sind Facebook (auch mit Instagram), Google (auch mit Youtube), Twitter, Microsoft (auch mit Skype) etc. Rund 30 Prozent der Bev\u00f6lkerung nutzen demnach diese Plattformen bereits t\u00e4glich f\u00fcr die Suche oder Nutzung von informierenden Medieninhalten. Meinungsm\u00e4chtig sind hier Marken wie web.de, gmx.de oder auch yahoo.com.<\/p>\n<p><strong>INTERMEDI\u00c4RE PLATTFORMEN IM KOMMEN<\/strong><\/p>\n<p>Trotz aller Macht der neuen Player aus dem Netz h\u00e4lt das Team hinter dem MedienVielfaltsMonitor fest, dass Medienunternehmen mit dem Schwerpunkt Fernsehen oder Print weiterhin eine f\u00fchrende Position im Meinungsmarkt haben. Aus dem Werk geht hervor: ARD, Bertelsmann, ProSiebenSat.1, Springer und das ZDF &#8211; seit Monaten f\u00fchrend beim Gesamtpublikum &#8211; kommen zusammen auf einen Anteil von 58 Prozent. Weitere 25 Medienunternehmen erzielen zusammengerechnet einen Anteil von rund 29 Prozent. Darunter w\u00fcrden sich mit United Internet, Yahoo und Microsoft (MSN) bisher &#8222;lediglich&#8220; drei Internetunternehmen befinden, wie es hei\u00dft. Im Radio hat etwa der lokale Senderverbund Radio NRW die Nase vorn.<\/p>\n<p><strong>KONVERGENZ WIRD WICHTIGER<\/strong><\/p>\n<p>Zur Methode: Die Ergebnisse des MedienVielfaltsMonitors basieren auf der Vernetzung der Daten der regelm\u00e4\u00dfigen Reichweitenstudien von agma, GfK und Nielsen mit der repr\u00e4sentativen Gewichtungsstudie von TNS Infratest, die im Auftrag der Landesmedienanstalten ganzj\u00e4hrig durchgef\u00fchrt wird, sowie den Beteiligungsverh\u00e4ltnissen der Medienunternehmen. Der MedienVielfaltsMonitor ist Teil des Projektes Medienkonvergenzmonitor der Medienw\u00e4chter.<\/p>\n<p>Hier der Link zu den Monitoren, Konvergenz und Vielfalt betreffend:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/medienkonvergenzmonitor.de\/\" target=\"_blank\">Die Landesmedienanstalten informieren &#8230;<\/a><\/p>\n<p>2.) Sprachkritisch ist in diesen nachrichtenreichen Tagen vieles zu bemerken und anzumerken, ein Beispiel: Am Mittwochvormittag, 18.11., hie\u00df es bei Tagesschau24 im TV: &#8222;Verfassungsschutzpr\u00e4sident Maa\u00dfen sagte im Morgenmagazin, die Absage des L\u00e4nderspieles war gerechtfertigt.&#8220; Klarer Fall von falschem Modus &#8211; es gibt im Deutschen drei Aussageformen: Wirklichkeit (Indikativ), M\u00f6glichkeit (Konjunktiv) und Aufforderung (Imperativ). Journalisten sollen im Bereich der informationsbetonten Formen (von den Nachrichten bis zur Reportage) in der Regel den Konjunktiv 1 als indirekte Rede verwenden. Das ist die neutralst-m\u00f6gliche Darstellung, sie enth\u00e4lt praktisch keine Wertung (au\u00dfer jener, die \u00c4u\u00dferung ausgew\u00e4hlt zu haben), und sie gibt, wie u.a. Michael Haller zurecht fordert, eine Version als genau das wieder: eine bestimmte Version von jemandem. Also muss (oder m\u00fcsste ;-.) es hei\u00dfen: &#8222;(&#8230;.), die Absage des L\u00e4nderspieles sei gerechtfertigt gewesen&#8220;. Gerne auch Alternativen wie &#8222;Laut Maa\u00dfen war die Absage gerechtfertigt&#8220; oder: &#8222;Wie Maa\u00dfen sagte, war die Absage des L\u00e4nderspieles gerechtfertigt&#8220;. Entdecken wir die journalistischen M\u00f6glichkeiten, die \u00e4lteren wie auch neuere, um uns professionell auszudr\u00fccken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es liegt wohl leider weniger an Super-Sendungen wie der &#8222;Anstalt&#8220; oder an auch guten wie der &#8222;heute show&#8220; und &#8222;sketch history&#8220;, aber immerhin: Das ZDF hat als meinungsm\u00e4chtigstes Medium in Deutschland Springers &#8222;Bild&#8220; im ersten Halbjahr 2015 abgel\u00f6st. 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