{"id":270,"date":"2013-08-17T10:14:17","date_gmt":"2013-08-17T09:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/?p=270"},"modified":"2013-08-17T10:16:03","modified_gmt":"2013-08-17T09:16:03","slug":"die-verhaltnisse-von-dokumentarischem-und-inszeniertem-bewegen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blogs.hmkw.de\/HierMagKritisiertWerden\/?p=270","title":{"rendered":"Die Verh\u00e4ltnisse von Dokumentarischem und Inszeniertem bewegen"},"content":{"rendered":"<p>Rezension zu Michael Schomers: Der kurze TV-Beitrag. Reihe Praktischer Journalismus, Band 87. UVK Verlagsgesellschaft Konstanz 2012. ISBN 978-3-86764-235-4<\/p>\n<p>F\u00fcr die wissenschftliche Rezensionsplattform &#8222;r.k:m.&#8220; der TU Dortmund (Link: http:\/\/www.rkm-journal.de\/)<\/p>\n<p>Von Sebastian K\u00f6hler<\/p>\n<p>Michael Schomers d\u00fcrfte in mehrerer Hinsicht wissen, wor\u00fcber er schreibt: Der 1949 Geborene arbeitet nach eigenen Angaben einerseits praktisch als freier Fernsehjournalist, Autor, Regisseur, sowie TV-Produzent und andererseits reflexiv als Dozent in der journalistischen Aus- und Weiterbildung. Originell erscheinen mir seine Versuche, Theorien und Umsetzungen zum kurzen TV-Beitrag im Rahmen des \u201edokumentarischen Fernsehens\u201c (128) in Deutschland zu diskutieren. Der Autor erkl\u00e4rt, sein Buch sei \u201ekeine theoretische und abstrakte Abhandlung \u00fcber das Thema, sondern eine m\u00f6glichst anschauliche Beschreibung ganz konkreter Produktionen mit vielen Beispielen aus der Praxis\u201c (9). Diese Einsch\u00e4tzung kommt meiner recht nahe &#8211; dennoch h\u00e4tte dem Buch insgesamt noch mehr Reflexivit\u00e4t sicher nicht schlecht getan \u2013 zum Beispiel im Sinne des Diskutierens praktischer oder eben auch theoretischer (aus der Literatur bekannter) jeweiliger Alternativen.<br \/>\nSchomers, der beide Seiten der dualen deutschen Fernsehlandschaft kennt, sieht \u201edie Grundfrage\u201c (246) darin, wieso geb\u00fchrenfinanziertes Fernsehen \u00fcberhaupt so stark auf \u201edie Quote\u201c (Reichweite und Marktanteil also) schaue und dabei oft den Sendeauftrag \u201esehr vernachl\u00e4ssigt\u201c. Vor diesem Hintergrund verflache, ja verkomme der Journalismus immer mehr einerseits zur oberfl\u00e4chlichen hyper-aktuellen Berichterstattung, andererseits zur relativ reinen und zudem seichten Unterhaltung (239f.).<br \/>\nSchomers sozial aufgeschlossene professionelle Grundhaltung als Journalist und Journalistik-Dozent kennzeichnet sein gesamtes Buch, er macht sie gegen Ende explizit: \u201eEine der wichtigsten Aufgaben f\u00fcr uns Journalisten ist es, hinter die Kulissen zu schauen, die M\u00e4chtigen in unserem Land zu kontrollieren und die oft zitierte Rolle als \u201evierte Gewalt\u201c wirklich auszuf\u00fcllen. Eine Rolle, die leider heutzutage im Fernsehen, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr gefragt ist und daher immer weiter verschwindet\u201c (235). F\u00fcr Schomers hei\u00dft das medienpraktisch, \u201eAnwalt sein zu k\u00f6nnen f\u00fcr Menschen, die keine Lobby haben\u201c (ebd.).<br \/>\nBesonders originell, weil theoretisch und praktisch sowohl kritisch als auch konstruktiv, erscheint Schomers&#8216; Auseinandersetzung mit den Schriften und dem redaktionellen Wirken des deutschen TV-Trainers Gregor Alexander Heussen (119ff.). Schomers versucht hiermit, auch bei Heussens Ansatz vom \u201eErz\u00e4hlsatz\u201c (in meinen Worten: Man kann und soll auch im aktuellen TV-journalistischen Bereich des Fernsehens m\u00f6glichst Vieles als Geschichte vermitteln mit Erz\u00e4hlsatz in der Gegen\u00fcberstellung von Hauptfigur und Herausforderung sowie im Abarbeiten eines entsprechenden Roten Fadens aus der insbesondere verbalsprachlichen Perspektive einer bestimmten Textperson) Chancen und Risiken in den Blick zu bekommen. Schomers konzentriert sich allerdings (f\u00fcr mich nachvollziehbar) auf die Gefahren, die (nicht nur) er in einer tendenziellen Verabsolutierung der Vorschl\u00e4ge Heussens sieht: Der Autor argumentiert, dass viele Zuschauer kaum \u201eauf diese erm\u00fcdend eint\u00f6nige Weise unterhalten werden\u201c (121) wollten (leider schreibt er im selben Satz zweimal \u201egar nicht\u201c &#8211; das m\u00fcsste gar nicht sein!). Schomers sieht bei Heussen sogar \u201eJ\u00fcnger\u201c (ebd.) am Werk, denen er Nutzer gegen\u00fcberstellt, \u201edie an Sachinformation interessiert sind und nicht an einer emotional aufgepeppten Geschichte oder einer irgendwie konstruierten Herausforderung\u201c (ebd.). Da die filmischen Beitr\u00e4ge nicht zuletzt durch die Nutzer entstehen (leider schreibt Schomers hier etwas holzschnittartig: \u201eim Kopf des Zuschauers\u201c (ebd., 124)), k\u00f6nne es keine allgemeing\u00fcltige dramaturgische Regel geben, die \u201eegal welchem Thema\u201c (sic!) \u00fcbergest\u00fclpt werde (121). Im Sinne einer &#8211; normativ auch hier zugrundeliegenden, aber kaum einmal explizit gemachten &#8211; journalistischen, also thematischen und darstellerischen Vielfalt bleibt zu kritisieren, dass durch gewissen Totalisierungen von Heussens Erz\u00e4hlsatz leider \u201eviele M\u00f6glichkeiten weg(fallen), die zu anderen dramaturgischen L\u00f6sungen f\u00fchren k\u00f6nnten.\u201c (ebd.). Schomers beklagt, dass TV-journalistische Beitr\u00e4ge so \u201einsgesamt wohl erheblich gleichf\u00f6rmiger\u201c (123) w\u00fcrden. Systematisch und pragmatisch-konstruktiv habe auch ich mich mit eben jener Problematik auseinanderzusetzen bem\u00fcht, um wom\u00f6glich pathologischen Einengungen bei Themenwahl und Umsetzungen in der aktuellen TV-Berichterstattung entgegenwirken zu k\u00f6nnen (vgl. K\u00d6HLER 2009-174ff.): Journalistische Vielfalt als wichtiges Qualit\u00e4tskriterium bedeutete daher &#8211; vor dem Hintergrund der Wirksamkeit der narrativen Darstellungsart &#8211; zumindest zweierlei: Erstens als \u201eexterne Vielfalt\u201c, angesichts von Ereignissen mit Storypotential anderes, relevantes Geschehen auch und angemessen zu vermitteln \u2013 die Welt bleibt ja nicht stehen, nur weil z.B. die Geburt eines royalen Babys ansteht. Und dies bedeutete zweitens als \u201einterne Vielfalt\u201c, das geschichtstr\u00e4chtige Geschehen \u2013 sofern gesellschaftlich relevant \u2013 selbst vielseitig und hintergr\u00fcndig zu vermitteln. Also \u2013 was die \u201einterne Vielfalt\u201c auf der Ebene der Sendung und Sendungen angeht \u2013 nicht nur in einer Darstellungsart und Darstellungsform, nicht nur in einer Perspektive und Position, nicht nur mit einer Hauptperson sowie der auf sie bezogenen Herausforderung samt deren Aufl\u00f6sung und daher verbunden nicht nur mit tendenziell einseitigen Gef\u00fchlen und Informationen. Und was die \u201einterne Vielfalt\u201c bezogen auf den einzelnen narrativen<br \/>\nBeitrag angeht, durch objektivierende journalistische Ans\u00e4tze wie Aus-Balancierung (zu) einseitig-suggestiver Bilder durch die Textperson\/den Sprechertext, durch parallele Handlungsstr\u00e4nge (nicht nur in der Gesamtsendung, sondern, wo m\u00f6glich, auch im einzelnen Beitrag) oder durch den Einbezug von pluralisierenden, einordnenden Nebenfiguren bzw. anderen alternativen Quellen in Bild und Originalton. Auch Schomers pl\u00e4diert in diesem Sinne sicher f\u00fcr solides Handwerk, aber insbesondere f\u00fcr Individualit\u00e4t und das Ausprobieren neuer, kreativer L\u00f6sungen (125). \u00dcberzeugend finde ich daher auch Schomers&#8216; Einordnen der normierten Erz\u00e4hls\u00e4tze in vielen Bereichen des gegenw\u00e4rtigen TV-Journalismus in die \u00fcbergreifenden Probleme der \u201cSkripted Reality\u201d und die von dort ausgehenden Gefahren f\u00fcr das Dokumentarische im TV \u00fcberhaupt (126ff.). Schomers (er und ihn) bewegt die Frage der Verh\u00e4ltnisse von Dokumentarischem und Inszeniertem: \u201cWir gestalten unseren Film, was in gewisser Weise auch bedeutet, dass wir die Wirklichkeit gestalten\u201d (133), und zwar, so w\u00e4re zu erg\u00e4nzen, sowohl die mediale Wirklichkeit als auch die au\u00dfer-mediale Wirklichkeit.<br \/>\nZur Frage ver\u00e4nderter Sehgewohnheiten als Folge der \u201cClip-\u00c4sthetik\u201d und im Angesicht oftmals paralleler Medien- oder Kanalnutzungen gerade J\u00fcngerer (134f.) warnt Schomers, wiederum praktisch und theoretisch nachvollziehbar, auch hier vor einer neuen Verabsolutierung. Er pl\u00e4diert erneut f\u00fcr Vielfalt statt Einfalt, f\u00fcr das Offenhalten und Ausprobieren auch \u201canderer \u00e4sthetischer Formen\u201d.<br \/>\nSchomers arbeitet seit rund 30 Jahren offenbar \u00fcberwiegend selbst\u00e4ndig, und daf\u00fcr beschreibt er treffend einige Ambivalenzen dieser ja oftmals nur scheinbar \u201cfreien\u201d T\u00e4tigkeiten zwischen erheblicher Selbstausbeutung und relativ un-entfremdeter Arbeit (56ff.). Die Problemzonen zwischen schrumpfender Kernbelegschaft und ebenfalls schrumpfenden \u201cKuchen\u201d (als zu verteilenden Auftr\u00e4gen) f\u00fcr eine wachsende Randbelegschaft (Pauschalisten, Freie, Praktikanten etc.) bestimmt der Autor als \u201cRiss\u201d, der durch die Fernsehlandschaft gehe (vgl. 214 mit Blick auf besondere \u201cFrechheit\u201d seitens festangestellter Redakteure).<br \/>\nWenn Journalismus im Kern das Ver\u00f6ffentlichen von aktuellen, authentischen und autonomen Beitr\u00e4gen bedeutet, die ohne das jeweilige journalistische Wirken gar nicht \u00f6ffentlich werden k\u00f6nnten (so ja unter anderem Karl-Nikolaus Renner oder auch Michael Haller), ist klar, dass Recherche, also die rezeptive Seite des Journalismus, mindestens ebenso wichtig ist wie die produktive. Schomers problematisiert daher sehr zu Recht, dass gerade im TV-Journalismus Recherche in der Regel nicht bezahlt wird (72), was bedeutet, dass die Erwerbst\u00e4tigkeit umso lukrativer ist, je weniger recherchiert wird \u2013 zweifellos eines der gr\u00f6\u00dften strukturellen Probleme der Fernsehpublizistik. Ein anderes bleibt &#8211; auf neuem Niveau &#8211; das Angewiesensein auf m\u00f6glichst exklusive Bewegtbilder, was durch die privat-rechtlichen Sender (Schomers sagt ganz bewusst: \u201ckommerzielle Sender\u201d -181-, was ja aber leider die \u00f6ffentlich-rechtlichen in mancher Hinsicht mittlerweile auch sind, wie der Autor immer wieder und nachvollziehbar moniert) zu immer mehr \u201cScheckbuchjournalismus\u201d f\u00fchre \u2013 wer das meiste Geld habe oder biete, bekomme den Zuschlag. Relevant und klar ist Schomers Blick auf die \u00f6konomische Macht der Sender (und der Werbetreibenden bzw. sonstigen Interessengruppen, 88f.): Sie sitzen strukturell und tendenziell am l\u00e4ngeren Hebel und d\u00fcrfen daher mit (und in) den Filmen in der Regel machen, was sie wollen (218).<br \/>\nBesonderen praktischen Nutzwert versprechen die Passagen \u00fcber selbst erlebte komplexe Dreh-Arbeiten (14, 52, 84 u.v.a.), zur Systematik im Umgang mit dem eigenen Material (150 \u2013 auch wenn die Speichermedien weiter aktualisiert sind), zum Laufenlassen der Kamera (173), zum Sichten und dem Einbezug von Praktikanten (191) und last but not least zum Umgang mit der versteckten Kamera (231f. \u2013 mit einer treffenden Kritik an einem MDR-Format, in dem arme Menschen auf diese Weise vorgef\u00fchrt werden. Dieses Motiv taucht bei Schomers auch im Aufgreifen von Bernhard P\u00f6rksens Kritik am \u201cSozial-Porno\u201d der Casting-Industrie mehrfach auf und h\u00e4tte noch vertieft werden k\u00f6nnen -127, vgl. P\u00d6RKSEN 2010).<br \/>\nDas Buch von Michael Schomers bieten daher insgesamt inhaltlich-praktisch einen sehr guten \u00dcberblick zum Thema, warum und wie kurze TV-Beitr\u00e4ge produziert werden (sollten).<br \/>\nNeben meiner Kritik am insgesamt doch leider etwas zu geringen theoretischen Spielraum, den der Autor nutzt und er\u00f6ffnet, gesellt sich die Frage, ob das Buch tats\u00e4chlich, wie im Einband verk\u00fcndet, ein Korrektorat erfahren hat. Zugute halte ich dem Autor eine oft angenehm umgangssprachliche Art, welche die Zielgruppe sicher anspricht. Aber Schomers ist ja offenbar keiner von den Fernseh-\u00dcberfliegern, die meinen, Schriftsprachliches versende sich so oder so. Vielmehr scheint er selber Anh\u00e4nger eines vielf\u00e4ltigen und zugleich m\u00f6glichst angemessenen und richtigen Sprachgebrauches. Auch deshalb \u00e4rgern die zahlreichen rechtschreiblichen, grammatikalischen und auch ausdrucksbezogenen Fehler im Buch umso mehr.<\/p>\n<p>Literaturverzeichnis: ,<br \/>\nK\u00d6HLER 2009 \u2013 K\u00f6hler, Sebastian: Die Nachrichtenerz\u00e4hler. Zu Theorie und Praxis nachhaltiger Narrativit\u00e4t im TV-Journalismus. Reihe Angewandte Medienforschung, Band 45. Nomos-Verlag Baden 2009.<br \/>\nP\u00d6RKSEN 2010 &#8211; P\u00f6rksen, Bernhard: Die Casting-Gesellschaft: Die Sucht nach Aufmerksamkeit und das Tribunal der Medien. Halem-Verlag K\u00f6ln 2010.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension zu Michael Schomers: Der kurze TV-Beitrag. Reihe Praktischer Journalismus, Band 87. UVK Verlagsgesellschaft Konstanz 2012. 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